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"Minirock und Bomberjacke"

„Vernünftige Zweifel“ an der Anklage: Die Verteidiger Wolfgang Stahl und Wolfgang Heer im Gerichtssaal des Oberlandesgerichts München - Bild: Frankfurter Allgemeine Zeitung

FRANKFURT, 05.05.2014: 

Karin Truscheit in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über den Stand des Staatsschutzverfahrens gegen Beate Zschäpe vor dem Oberlandesgericht München nach einem Jahr:

"...Die Verteidiger von Wohlleben und Zschäpe haben indes eine ausgeprägte Fürsorgepflicht für Zeugen aus dem Umfeld des Trios entwickelt. Je weniger diese sagen, umso besser für ihre Mandanten. So geriet vor kurzem Wolfgang Stahl, einer der drei Verteidiger Zschäpes, mit dem Vorsitzenden aneinander, als sich Stahl über die seiner Meinung nach zu harte Befragung von Juliane W. beschwerte, einer ehemaligen Freundin von Wohlleben. Juliane W. sollte nach der Garagendurchsuchung Sachen aus den Wohnungen von Zschäpe und Mundlos holen. Bei ihrer Befragung wollte sie sich aber an gar nichts mehr erinnern.

„Ich sag es Ihnen ganz ehrlich Frau W., das kann ich nicht nachvollziehen“, sagte Manfred Götzl. „Also ich finde, Sie gehen ganz schön harsch mit der Zeugin um“, ging Stahl dazwischen. Der Vorsitzende würde BKA-Beamten, die sich an wenig erinnern, mit Samthandschuhen anfassen. „Es gibt hier zwei verschiedene Arten von Befragungen von Zeugen!“ Erwartungsgemäß sprangen Götzl einige Nebenklägervertreter und Bundesanwalt Herbert Diemer bei, die „keinen Grund zur Beanstandung“ sahen.

..."

Den vollständigen Artikel finden Sie unter diesem Link auf den Internetseiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung oder hier als PDF zum runterladen: 

FAZ vom 05.05.2014, S.3

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